TECHNISCHE DATEN

ModellFZ6 FAZER, Bj. 2004-2006 (FZ6-FAZER)
HerstellerYamaha
KategorieNaked Bike
Zylinder4
Hubraum600 ccm
Leistung72 kw
Bei Drehzahl12000 U/Min.
Drehmoment63 NM
Bei Drehzahl10000 U/Min.
SekundärantriebKette
Anzahl Gänge6
Federweg vorn/hinten130/130
Reifen vorn120/70-ZR17
Reifen hinten180/55 ZR17
Sitzhöhe795 mm
Leergewicht201 kg
Trockengewicht180 kg
Zul. Gesamtgewichtk.A.
Tankinhalt19.4

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Yamaha FZ6 Fazer

Ablösung für die Liebste


Ablösung für die Liebste-Yamaha FZ6 Fazer


SEEFELD (Österreich). Die Yamaha FZS 600 Fazer zählt zu den beliebtesten Allroundern auf dem Motorradmarkt. Kein Wunder, denn die Synthese aus Zuverlässigkeit, Alltagstauglichkeit und sportlicher Leichtigkeit fasziniert Anfänger wie Könner. Nun, nach sechs Jahren, wird sie von der FZ6 Fazer abgelöst. Wir haben die Neue im Kurvenparadies der Tiroler Alpen schon getestet.

Tausende Herzen erobert

Die 1997 in Paris vorgestellte Yamaha Fazer 600 hat unzählige Vergleichstests gewonnen und tausende Herzen erobert. Egal ob Frau oder Mann, ob groß oder klein, ob dick oder dünn, ob Anfänger, Tourenfahrer, Haustrecken-Haudegen, Sonntagsfahrer oder Motorrad-Kurier. Sie alle schätzen bis heute die unbestreitbaren Qualitäten der quirligen 600er-Yamaha. Kaum ein anderes Mittelklasse-Motorrad ist so zuverlässig, so günstig, so alltagstauglich, so gelungen gezeichnet und so super-leicht zu fahren wie die Vierzylinder-Yamaha.


Aber die Fazer 600 hat auch ein Manko, das ihr nun, obwohl sie eigentlich noch keinesfalls überholt oder gar altmodisch ist, das Genick bricht: Ihr zwar durchaus moderner und von vielen Fans als fast idealer Tourenmotor bekannter Vierzylinder ist mit schnöden Vergasern bestückt und schafft daher die ab 2004 gültige Abgas-Hürde Euro II nicht. Nun macht Yamaha aus der Not eine Tugend und lanciert ein ganz neues Modell. Die vom Vierzylinder des Supersportlers R6 befeuerte und mit einem edlen Alu-Brückenrahmen ausstaffierte FZ6 Fazer. Mit Benzineinspritzung, Sekundärluftsystem und Katalysator. Die wichtigsten Eckdaten wecken rasch die Lust auf eine ausgedehnte Ausfahrt: 599 ccm, 98 PS bei 12.000 U/min, 63 Nm bei 10.000 U/min, flotte Halbschalenverkleidung, hochgezogene Auspufftöpfe, zwei bequeme Sitzplätze und lediglich 187 Kilogramm Trockengewicht.

 

Modern und doch vertraut

Schon im Stand macht die neue Yamaha FZ6 Fazer klar, dass sie die neue Königin der tourensportlichen Mittelklasse zu werden gedenkt. Ihr markentypisches Gesicht mit den nun flacheren Doppelscheinwerfern blickt grimmig-aggressiv. Ihr grosser Tank, an dem endlich die unbequemen Kanten durch weiche Rundungen ersetzt wurden, garantiert eine tourentaugliche Reichweite und dennoch satten Knieschluss. Lediglich die Beule oben auf dem Spritbehälter lässt einige Sorgenfalten aufkommen – ob darauf der Magnettankrucksack auch wirklich so sicher haftet wie auf dem flachen Tank der Vorgängerin? Beim Anblick der gestuften Sitzbank verfliegen die Sorgenfalten aber rasch wieder – dieses Sitzkissen verspricht noch mehr Tourenkomfort als bisher. Auch wenn die hintere Befestigung etwas labbrig ausgefallen ist. Dank der unter dem Sitz versteckten Auspufftöpfe konnten die Soziusrasten deutlich tiefer platziert werden als bei der Vorgängerin. So bequem wie auf einer FJR 1300 ist der Platz in der hinteren Reihe zwar nicht. Aber man sitzt um Welten angenehmer als auf der bekannten FZS 600 Fazer. Zudem nimmt das neue Heck auch voluminöse Koffer auf, ohne dass die neue FZ6 Fazer zum überbreiten Schwertransporter mutiert. Und der an die supersportliche Yamaha R6 angelehnte Alurahmen verspricht ebenso wie die nun im üblichen Superbike-Standardformat protzenden Reifen deutlich mehr sportliche Qualitäten. Bei der ersten Sitzprobe kommt sofort ein wohliges Gefühl auf. Die neue Yamaha FZ6 Fazer erinnert stark an die 1000er-Fazer und irgendwie sogar ein bisschen an die Reisesänfte FJR 1300. Aufrecht sitzt der Pilot hinterm relativ hohen, ideal gekröpften Lenker. Hände und Füße finden wie von alleine die richtige Position, die angenehm straffe Sitzbank schmeichelt dem Allerwertesten. Nur beim Blick ins Cockpit kommt Verwunderung auf. Mode ist ja schön und gut – aber vor Motorrad-Instrumenten sollte sie Halt machen. Die an das Cockpit der Kawasaki Z 1000 erinnernde Videospiel-Konsole ist klar zu unübersichtlich. Die Digitalanzeige für Tempo, Uhrzeit, Wegstrecke, Kraftstoffvorrat und Kühlmittel-Temperatur spiegelt stark, der bogenförmige Digitaldrehzahlmesser ist schlicht unbrauchbar. Da war das alte, klassische Instrumentarium der Fazer 600, auch wenn es etwas schwerer war, wesentlich besser.

 

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BILDER YAMAHA FZ6 FAZER

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