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TESTBERICHTE

Triumph Tiger Sport

Kiss me Tiger


Kiss me Tiger-Triumph Tiger Sport


Aus Tiger 1050 wird Tiger Sport. Triumph präsentiert den komplett überarbeiteten Fun-Tiger. Auffälligste Änderung: statt mit einem Auge blickt die Tiger Sport mit derer 2 in die Welt, dafür trägt sie an der Hinterhand jetzt Einarmschwinge. Also vorne 2 statt 1 und hinten umgekehrt. Oder so. Egal. bikerszene hatte die Gelegenheit mit der sportlichen Tiger die Gegend rund um Barcelona zu erkunden. Wie sagt man so schön: gut gebrüllt Tiger!

Überarbeitung Triumph Tiger Sport

2007 betrat die Tiger 1050 die Motorradbühne. Im Gegensatz zu den Vorgängern entledigte sich die Tiger jeglichen Reiseenduro-Anspruchs und stand auf astreiner 17-Zoll-Straßenbereifung. Dazu der potente 1050er Drilling aus der Speed Triple und fertig war die Erfolgstory. 25.000 Exemplare hat Triumph abgesetzt. Da war es höchste Zeit dem Erfolgsmodell auf die Pelle zu rücken. Motorseitig steigt die Leistung um 10 PS auf insgesamt 125 Pferdchen an. Das Drehmoment wächst um 6 auf jetzt 104 NM. Ermöglichen tut dies zum einen die größere Airbox und zum anderen der überarbeitete Ansaugtrack und ein neues Auspuffsystem. Kurz gesagt wer tiefer Luft holen kann, hat einfach mehr Power zur Verfügung. Großer Vorteil: das Plus an Leistung und Drehmoment liegt über den kompletten Drehzahlbereich und nicht erst im Drehzahlmaximum an.

Auch das Fahrwerk kommt nicht ohne Änderungen weg. Laut Triumph wünschte sich die Kundschaft eine niedrigere Sitzhöhe für Fahrer und Beifahrer sowie mehr Zuladung. Gelöst wurde die durch einen komplett neuen Heckrahmen. Der ist nun deutlich flacher und senkt die Sitzhöhe um 5 auf 830 mm, die Sitzbank ist in der Kontur jetzt deutlich schmaler. Der Stand wird dadurch für Kurzbeinige deutlich sicherer. Der stabilere Heckrahmen erlaubt jetzt eine Zuladung von 220 kg und eine erhöhte Tragkraft hinsichtlich der Koffer. Diese durften beim Vorgängermodell nur je 5 kg laden, jetzt sind es immerhin 10 kg. 

Die Einarmschwinge ist eigens für die Tiger Sport entwickelt worden. Auf der rechten (schwingen-freien) Seite kann der Auspuff näher an das Motorrad rücken und schafft so mehr Platz fürs Gepäck. Um der gestiegene Zuladung gerecht zu werden, ist die Schwinge nun 30 mm länger. Die Gabel ist komplett in Zug- und Druckstufendämpfung sowie Federvorspannung einstellbar. Das Federbein in Vorspannung und Zugstufendämpfung.

Fahreindrücke Tiger Sport

Es sitzt sich tatsächlich tiefer auf der Triumph, der Aufstieg fällt leichter und die Füße finden einen sicheren Stand. Als nächstes fällt der flacher und näher am Fahrer montierte Lenker auf. Insgesamt eine sehr bequeme und doch etwas fahraktivere Sitzposition als bei der Vorgängerin. Auf Wunsch (und gegen 265 € Aufpreis) bietet Triumph eine 20 mm niedrigere Sitzbank an. Der Kniewinkel ist komfortabel, insgesamt fühlt man sich auf Anhieb pudelwohl. Das gilt grundsätzlich für das ganze Motorrad. Die Tiger Sport bietet ein enorm breites Spektrum der Möglichkeiten und vereint die Performance einer Speed Triple mit dem Komfort und der Langstreckentauglichkeit einer Reiseenduro. Einzige Einschränkung: ein Fall für 2 ist sie nur bedingt. Der Blick auf die hoch montierten Soziusrasten weckt nicht gerade die Reiselust des Beifahrers. 

Anfangs der Ausfahrt waren wir mit komplett offenem Fahrwerk unterwegs. Sehr komfortabel, allerdings bei sportlicher Kurvenhatz nicht ganz optimal. Eher für bedächtiges Kurvenswingen mit Muße und 2 Augen für die Umgebung. Aber halt nicht Fun-Bike-artig. Also beim ersten Kaffee-Stopp das Fahrwerk straffer eingestellt und die Karten neu gemischt. Schon wandelt sich das Bild. Präzise lässt sich mit der Sport jetzt jede Kurve aufs Korn nehmen. Die Triumph gibt jetzt gutes Feedback ohne dabei bretthart zu sein und den Komfort zu vergessen. Behände legt sie sich von einer Schräglage in die nächste und hält spurstabil die eingeschlagene Linie. Die Bodenfreiheit ist hoch, allerdings nicht grenzenlos. Wer es richtig krachen lässt, schleift die Angstnippel an den Fußrasten ab. Allerdings ist man dann schon recht zügig unterwegs. Dafür sorgt auch der Drilling. Power in allen Lagen heißt das Programm. Kraftvoller Antritt aus niedrigen Drehzahlen bei gleichzeitiger Drehfreude sorgen in Sachen Motor für Wohlfühlprogramm. Dazu kommt der ständig präsente Dreizylinder-Sound. Das Suchtpotential der Triumph-Drillinge in Sachen Klangkulisse kann man nicht oft genug lobend erwähnen. Da macht auch die Tiger Sport keine Ausnahme. Einfach toller Sound in legalem Rahmen. Freut einen selbst und macht die Nachbarschaft nicht zum Feind.

Auf unserer Testmaschine ist auch das höhere und breitere Windschild verbaut, Aufpreis: 219 Euro. In Sachen Windschutz ein echter Gewinn. Auf kurzen Etappen geht die Geschwindigkeit bis auf 170 km/h. Der Oberkörper ist gut geschützt und der Helm weitgehend frei von Turbulenzen.

Ab März steht die Tiger Sport bei den Händlern. Die rufen dann 12.190 Euro für die Triumph aus. Farblich hat man die Wahl zwischen Diablo Red (sprich: rot) und Christal White (sprich: weiß). Wer will kann seine Katze mit allerlei Zubehör aufwerten. Vom Koffersatz bis hin zum CNC-Bremsflüssigkeitsbehälter  bietet die Zubehörlist so manches was das Herz begehrt - wenn es die Börse verkraften kann.

Fahrzit Triumph Tiger Sport

Die Evolution von Tiger 1050 zur Tiger Sport hat sich in jedem Fall gelohnt. Optisch gefallen der neue Doppelscheinwerfer und die Einarmschwinge. Auf der Straße ist die Tiger Sport ein echtes Multitool. Verwöhnt einerseits mit bequemer Sitzposition, gutem Wetterschutz und Komfort. Andererseits lässt es sich mit ihr auch messerscharf um die Ecken biegen. Wie schon gesagt (oder geschrieben): gut gebrüllt Tiger!

Text: Matthias Hirsch

Bilder: Triumph

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BILDER TRIUMPH TIGER SPORT

Triumph Tiger Spor...
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KOMMENTARE

Expresszebra 18.02.13
Liest sich alles mal sehr gut!!!
 

 

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